{"id":449,"date":"2020-06-09T10:31:37","date_gmt":"2020-06-09T10:31:37","guid":{"rendered":"http:\/\/enjust.net\/?p=449"},"modified":"2025-10-01T14:25:28","modified_gmt":"2025-10-01T14:25:28","slug":"zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enjust.net\/es\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/","title":{"rendered":"Zur westlichen Ideengeschichte der Gerechtigkeit"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ein Beitrag zur westlichen Ideengeschichte der Gerechtigkeit von Konrad Ott<\/h4>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"581\" height=\"388\" src=\"https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/enjust-icon.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-241\" style=\"width:145px;height:97px\" srcset=\"https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/enjust-icon.png 581w, https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/enjust-icon-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 581px) 100vw, 581px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Gerechtigkeit kann, \u00e4hnlich wie Freiheit, als eine Idee der praktischen Vernunft betrachtet werden. Forderungen nach Gerechtigkeit z\u00e4hlen zur moralischen Tradition der Menschheit und finden sich prominent in der j\u00fcdisch-christlich-griechisch-r\u00f6mischen Kultur. In der j\u00fcdischen Tradition bedeutet \u201e<em>zedekija\u201c<\/em> die Befolgung der g\u00f6ttlichen Rechtsgehei\u00dfe und ein Leben in Gottesfurcht. Im Psalter hei\u00dft es, dass Gerechtigkeit und Frieden einander umarmen und k\u00fcssen, was umgekehrt auf die wechselseitige Verflechtung von Gewalt und Ungerechtigkeit hinweist. In den Seligpreisungen Jesu werden die Menschen gepriesen, die nach Gerechtigkeit hungern und d\u00fcrsten. Das Verlangen nach Gerechtigkeit kann demzufolge so stark sein wie elementare leibliche Bed\u00fcrfnisse. In der \u201e<em>Politeia\u201c<\/em> entwirft Sokrates das Ideal eines gerechten Staates, in dem jeder das Seinige tut, und begr\u00fcndet dadurch die Tradition der Staatsutopien. Aristoteles unterscheidet in der \u201eNikomachischen Ethik\u201c zwischen der politischen, der verteilenden (\u201edistributiven\u201c) und der ausgleichenden (\u201ekommutativen\u201c) Gerechtigkeit. Die politische Gerechtigkeit f\u00fchrt in die Lehre von den Staatsformen, die distributive Gerechtigkeit fragt nach unterschiedlichen Anspr\u00fcchen des Zukommens, w\u00e4hrend die kommutative Gerechtigkeit in das Vertragsrecht und die Straftheorie f\u00fchrt. Gerechtigkeit kann als pers\u00f6nliche Tugend oder als politisches Prinzip verstanden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im 19. Jahrhundert wird die soziale Frage zum Motor von Gerechtigkeitsforderungen. B\u00fcchners \u201eHessischer Landbote\u201c endet mit einem Aufruf zur Erhebung, um das Reich der Gerechtigkeit zu errichten. F\u00fcr Marx und Engels ist die Situation des Proletariats strukturell zutiefst ungerecht, da die Menschen, die allen \u00f6konomischen Wert produzieren, selbst ohne Eigentum bleiben. F\u00fcr Engels lebt das Proletariat in emp\u00f6renden Verh\u00e4ltnissen; f\u00fcr Marx wird an ihm ein Unrecht im welthistorischen Format begangen. Beim sp\u00e4ten Marx tritt die moralische Emp\u00f6rung dann hinter seinem Versuch zur\u00fcck, das bevorstehende Ende des Kapitalismus, der an seinen immanenten Widerspr\u00fcchen zugrunde gehen werde, nachzuweisen. Darauf aufbauend, wollte der politische Marxismus des 20. Jahrhunderts (z.B. Lenin, Mao, Guevara) eine gerechte \u00f6konomisch-soziale Ordnung jenseits von Klassenverh\u00e4ltnissen errichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Forderungen nach Gerechtigkeit k\u00f6nnen aber auch als Ausdruck von Neidgef\u00fchlen oder als Ideologien erscheinen. Bekannt ist auch der Spruch <em>fiat justitia, pereat mundus<\/em> (\u201eEs geschehe Gerechtigkeit, gehe auch die Welt dar\u00fcber zugrunde\u201c), der so verstanden wird, dass bei Versuchen, die Gerechtigkeit auf Erden zu verwirklichen, gro\u00dfes Unheil angerichtet und schwere Verbrechen begangen wurden (von Robespierre bis Pol Pot). Erinnert wird dabei auch an Heinrich von Kleists Novelle \u201eMichael Kohlhaas\u201c, in der Kohlhaas aufgrund seines verletzten Gerechtigkeitsgef\u00fchls eine Fehde anzettelt, die vielen Menschen und am Ende ihm selbst das Leben kostet.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Meilenstein in der Gerechtigkeitstheorie ist John Rawls\u2018 \u201e<em>A Theory of Justice<\/em>\u201c von 1971. Rawls argumentiert, dass rationale, wenig risikobereite und aneinander desinteressierte Personen sich auf vier generelle Prinzipien \u2013 Freiheit, Chancengleichheit, sozialer Ausgleich bzw. Solidarit\u00e4t und, weniger prominent in der Theorie, intergenerationelle Fairness \u2013 einigen w\u00fcrden; vorausgesetzt ihnen blieben ihre eigenen Lebensumst\u00e4nde (bspw. Herkunft, Gesundheit, pers\u00f6nliche F\u00e4higkeiten) hinter einem Schleier der Unwissenheit verborgen. Eine kulturalistische Korrektur an Rawls findet sich bei Michael Walzer in den \u201e<em>Spheres of Justice<\/em>\u201c. In seinem kommunitaristischen Ansatz sind gerechte Verteilungsmuster immer gebunden an die kulturellen Bedeutungen der G\u00fcter, die es zu verteilen gilt (Bildung, Mitgliedschaft, Arbeit, Anerkennung usw.). Eine Alternative zu Rawls und Walzer ist der sog. Bef\u00e4higungsansatz (A. Sen, M. Nussbaum), der von den Handlungsoptionen ausgeht, zu denen alle Menschen bef\u00e4higt sein sollten. Ungerechtigkeit liegt immer dann vor, wenn Personen auch nur eine dieser (bei Nussbaum: zehn) Bef\u00e4higungen versagt bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der j\u00fcngsten Vergangenheit hat sich die Diskussionslandschaft stark diversifiziert: So haben kosmopolitische Konzeptionen von globaler Gerechtigkeit an Bedeutung gewonnen, und in der analytischen Ethik erfolgen Vertiefungen einzelner Konzepte wie etwa Prioritarianismus (\u201eEine Verteilung ist gerecht, wenn den am Schlechtesten gestellten die gr\u00f6\u00dfte Priorit\u00e4t zukommt.\u201c), Suffizientarismus (\u201eEine Verteilung ist gerecht ist, wenn alle genug, d.h. einen bestimmte Schwelle erreicht haben.\u201c) und Egalitarismus (\u201eEine Gleichverteilung ist gerecht\u201c). W\u00e4hrend der Egalitarismus Gleichheit einen intrinsischen Wert zuschreibt und sich auf die Frage \u201e<em>Equality of What?<\/em>\u201c konzentriert (Ressourcen, Zug\u00e4nge, Chancen, Wohlergehen oder Ergebnisse), bestreitet der sog. Anti-Egalitarismus (H. Frankfurt, A. Krebs) jeden intrinsischen Wert von Gleichheit und fragt: \u201e<em>Equality, Why<\/em>?\u201c. Ihm zufolge fordert die Idee der Gerechtigkeit nicht, Gleichheit um der Gleichheit willen anzustreben.<\/p>\n\n\n\n<p>In der angewandten Ethik werden unterschiedliche Konzepte von Gerechtigkeit auf diverse Praxisfelder bezogen (Medizinethik, Wirtschaftsethik, Migrationsethik). Mit Blick auf die Naturkrise erweitert sich die Umweltethik, die sich lange Zeit auf die Frage nach moralischen Selbstwerten von Naturwesen fokussiert hatte (sog. Inklusionsproblem), zu einer in der Regel anthropozentrischen Konzeption von Umweltgerechtigkeit. Diese umfasst eine inter- und eine intragenerationelle Dimension. Die intergenerationelle Umweltgerechtigkeit fragt danach, welche Naturausstattung, welche Klimabedingungen und welches Ausma\u00df an biotischer Vielfalt wir zuk\u00fcnftigen Generationen schuldig sind. Ma\u00dfgebend f\u00fcr die intragenerationellen Konzeptionen sind dagegen zum einen der Kampf gegen den \u00f6kologischen Rassismus z.B. in den USA und zum anderen die problematische Umweltsituation vieler marginalisierter Menschen v.a. im Globalen S\u00fcden. Gemeinsam ist diesen Ans\u00e4tzen, dass sie aus einer zumeist egalit\u00e4ren Perspektive die ungleichen Zugangsweisen zu nat\u00fcrlichen Ressourcen und Naturg\u00fctern und die ungleich verteilten Umweltbelastungen und Umweltrisiken, auch im Globalen Norden, thematisieren. Daran beteiligen sich unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen wie Geographie, Ethnologie, Politische \u00d6kologie, Agrarwissenschaft, Politikwissenschaft oder Umweltethik.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders deutlich wird die Verbindung von Umweltverbrauch und distributiver Gerechtigkeit in der Klimaethik, in der es um Zukunftsverantwortung, Verteilung des verbleibenden <em>carbon budget<\/em>, Anpassungshilfen, Kompensationsanspr\u00fcche und die Rechte von Personen geht, die aufgrund des Klimawandels ihre Wohnsitze verlassen (m\u00fcssen). Aber auch in vielen anderen Handlungsfeldern (Wasserversorgung, St\u00e4dtebau, Landwirtschaft, Naturschutz, Fischerei usw.) stellen sich Gerechtigkeitsfragen.<\/p>\n\n\n\n<p>In post-kolonialen Ans\u00e4tzen der Umweltgerechtigkeit wird anerkannt, dass empfundene und erfahrene Ungerechtigkeit sich h\u00e4ufig in lokal situierten Narrativen ausdr\u00fcckt und dass die Stimmen der direkt Betroffenen Geh\u00f6r finden m\u00fcssen. Dies betrifft vornehmlich indigene und andere marginalisierte Gruppen in den L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens. In diesen Narrativen und Argumenten werden h\u00e4ufig die politischen und \u00f6konomischen Verh\u00e4ltnisse der Nord-S\u00fcd-Beziehungen verantwortlich gemacht, ohne jedoch den Blick f\u00fcr die Eliten im Globalen S\u00fcden und die unterprivilegierten Gruppen im Norden zu verlieren. Bei diesen Debatten gibt es weniger Kontroversen hinsichtlich der grundlegenden Gerechtigkeitsprinzipien als vielmehr hinsichtlich der politik-\u00f6konomischen Kausalit\u00e4ten. F\u00fcr EnJust gilt, dass alle Konzepte und Forderungen der Umweltgerechtigkeit allgemeine Gerechtigkeitsprinzipien voraussetzen, die ihrerseits Spezifikationen von Gerechtigkeitsideen sind, deren westliche Varianten wir hier dargestellt haben. Fallstudien und Narrative sind mit einem begr\u00fcndungstheoretischen Band an allgemeine Gerechtigkeitstheorien und ihre Ideengeschichten zur\u00fcckgebunden. EnJust stellt sich daher die Aufgabe, vor dem Hintergrund der Geschichte verschiedener Gerechtigkeitsideen allgemeine Prinzipien der Gerechtigkeit auf die besonderen Konzepte der Umweltgerechtigkeit und auf die Vielzahl individueller F\u00e4lle zu beziehen. Durch diese Bezugnahmen werden die allgemeinen Ideen konkret und die individuellen F\u00e4lle generell. Diese komplexe Beziehung zwischen Ideengeschichte, allgemeinen Prinzipien, besonderen Konzepten und individuellen F\u00e4llen verlangt eine trans- und interdisziplin\u00e4re, kritische und reflexive Herangehensweise.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Climate aid with side effects<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Claudia Horn<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Cooperation and conflict in the name of Amazon protection. Global climate finance in Brazil: Between climate protection and greenwashing<\/h2>\n\n\n\n<p>Climate finance is considered a key instrument for a just ecological transformation. But what if the billions in aid for the Global South create new inequalities and perpetuate colonial exploitation of nature under the guise of a green economy?<br>Using Brazil as an example, Claudia Horn shows how international government funding for Amazon conservation \u2013 from sources such as Germany, Norway, and the UK \u2013 supports important environmental measures. At the same time, however, it contributes to normalizing the socio-ecological risks of commodity trade and agriculture and to promoting traditional&nbsp;To question usage rights. Controversial projects that prioritize the financial value of nature influence local territorial conflicts \u2013 with far-reaching social consequences.<br>An insightful look at the political and economic mechanisms and contradictions of climate finance and the key question of under what conditions it can truly lead to greater climate justice.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.oekom.de\/buch\/klimahilfe-mit-nebenwirkungen-9783987261848\">link to the book<\/a><\/p>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/pressemappe.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Incrustado de pressemappe.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-cc49cfc3-6d34-4eac-8d9e-36ae1f768d12\" href=\"https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/pressemappe.pdf\">pressemappe<\/a><a href=\"https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/pressemappe.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-cc49cfc3-6d34-4eac-8d9e-36ae1f768d12\">Download<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beitrag zur westlichen Ideengeschichte der Gerechtigkeit von Konrad Ott Gerechtigkeit kann, \u00e4hnlich wie Freiheit, als eine Idee der praktischen Vernunft betrachtet werden. Forderungen nach Gerechtigkeit z\u00e4hlen zur moralischen Tradition der Menschheit und finden sich prominent in der j\u00fcdisch-christlich-griechisch-r\u00f6mischen Kultur. In der j\u00fcdischen Tradition bedeutet \u201ezedekija\u201c die Befolgung der g\u00f6ttlichen Rechtsgehei\u00dfe und ein Leben in Gottesfurcht. Im Psalter hei\u00dft es, dass Gerechtigkeit und Frieden einander umarmen und k\u00fcssen, was umgekehrt auf die wechselseitige Verflechtung von Gewalt und Ungerechtigkeit hinweist. In den Seligpreisungen Jesu werden die Menschen gepriesen, die nach Gerechtigkeit hungern und d\u00fcrsten. Das Verlangen nach Gerechtigkeit kann demzufolge so&#8230; <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-449","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-dokumentationen-und-medien"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"es","enabled_languages":["en","de","es"],"languages":{"en":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"de":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"es":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Zur westlichen Ideengeschichte der Gerechtigkeit -<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/\" \/>\n<link rel=\"next\" href=\"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/2\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"es_ES\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Zur westlichen Ideengeschichte der Gerechtigkeit -\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-06-09T10:31:37+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-10-01T14:25:28+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/enjust-icon.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"581\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"388\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"simon\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Escrito por\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"simon\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Tiempo de lectura\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6 minutos\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"simon\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/63c320a27b2e82921ffb1d96c92bd839\"},\"headline\":\"Zur westlichen Ideengeschichte der Gerechtigkeit\",\"datePublished\":\"2020-06-09T10:31:37+00:00\",\"dateModified\":\"2025-10-01T14:25:28+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\\\/\"},\"wordCount\":1325,\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/06\\\/enjust-icon.png\",\"articleSection\":[\"Informes y medios de comunicacion\"],\"inLanguage\":\"es\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\\\/\",\"name\":\"Zur westlichen Ideengeschichte der Gerechtigkeit -\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/06\\\/enjust-icon.png\",\"datePublished\":\"2020-06-09T10:31:37+00:00\",\"dateModified\":\"2025-10-01T14:25:28+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/63c320a27b2e82921ffb1d96c92bd839\"},\"inLanguage\":\"es\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"es\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/06\\\/enjust-icon.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/06\\\/enjust-icon.png\"},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/de\\\/\",\"name\":\"\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"es\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/63c320a27b2e82921ffb1d96c92bd839\",\"name\":\"simon\",\"url\":\"https:\\\/\\\/enjust.net\\\/es\\\/author\\\/simon\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Zur westlichen Ideengeschichte der Gerechtigkeit -","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/","next":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/2\/","og_locale":"es_ES","og_type":"article","og_title":"Zur westlichen Ideengeschichte der Gerechtigkeit -","og_url":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/","article_published_time":"2020-06-09T10:31:37+00:00","article_modified_time":"2025-10-01T14:25:28+00:00","og_image":[{"width":581,"height":388,"url":"https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/enjust-icon.png","type":"image\/png"}],"author":"simon","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Escrito por":"simon","Tiempo de lectura":"6 minutos"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/"},"author":{"name":"simon","@id":"https:\/\/enjust.net\/de\/#\/schema\/person\/63c320a27b2e82921ffb1d96c92bd839"},"headline":"Zur westlichen Ideengeschichte der Gerechtigkeit","datePublished":"2020-06-09T10:31:37+00:00","dateModified":"2025-10-01T14:25:28+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/"},"wordCount":1325,"image":{"@id":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/enjust-icon.png","articleSection":["Informes y medios de comunicacion"],"inLanguage":"es"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/","url":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/","name":"Zur westlichen Ideengeschichte der Gerechtigkeit -","isPartOf":{"@id":"https:\/\/enjust.net\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/enjust-icon.png","datePublished":"2020-06-09T10:31:37+00:00","dateModified":"2025-10-01T14:25:28+00:00","author":{"@id":"https:\/\/enjust.net\/de\/#\/schema\/person\/63c320a27b2e82921ffb1d96c92bd839"},"inLanguage":"es","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"es","@id":"https:\/\/enjust.net\/zur-westlichen-ideengeschichte-der-gerechtigkeit\/#primaryimage","url":"https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/enjust-icon.png","contentUrl":"https:\/\/enjust.net\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/enjust-icon.png"},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/enjust.net\/de\/#website","url":"https:\/\/enjust.net\/de\/","name":"","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/enjust.net\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"es"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/enjust.net\/de\/#\/schema\/person\/63c320a27b2e82921ffb1d96c92bd839","name":"simon","url":"https:\/\/enjust.net\/es\/author\/simon\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/enjust.net\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/enjust.net\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/enjust.net\/es\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/enjust.net\/es\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/enjust.net\/es\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=449"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/enjust.net\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/449\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3361,"href":"https:\/\/enjust.net\/es\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/449\/revisions\/3361"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/enjust.net\/es\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/enjust.net\/es\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/enjust.net\/es\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}