Der Klimawandel und seine Auswirkungen in Afghanistan

In Kooperation mit dem EnJust Netzwerk lädt die Heinrich-Böll-Stiftung zu einer digitalen Podiumsdiskussion im Rahmen der „Kulturwochen Afghanistan – der andere Blick“ ein.

Dienstag, 24. November 2020, 18-20 Uhr

Afghanistan leidet seit mehr als vier Jahrzehnten unter einem verheerenden Krieg, der sich nicht auf die Grenzen des Landes beschränken lässt, sondern regionale und sogar internationale Dimensionen hat. Zudem wird das Land als eines der verwundbarsten Länder eingeschätzt, das von den negativen Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere im Zusammenhang mit Dürren und Überschwemmungen, am stärksten betroffen ist. Es wird geschätzt, dass die Temperatur stärker ansteigt als der globale Durchschnitt, wobei die Erwärmung bis 2050 voraussichtlich 1,7-2,3 Grad Celsius erreichen wird. Welche Auswirkungen wird der Klimawandel auf die Entwicklung des Landes haben? Da 60 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt sind, wie wird er sich auf die Lebensgrundlage der afghanischen Bevölkerung auswirken? Was sind die möglichen Auswirkungen auf die Zukunft eines Friedensprozesses im Land? Und wie wird das Verhältnis zu den beiden Nachbarn – Iran und Pakistan – durch die Wasserknappheit beeinflusst?

In der digitalen Podiumsdiskussion werden wir mit drei Experten die Auswirkungen des Klimawandels in Afghanistan diskutieren:

  • Alias Wardak – Experte in den Bereichen Wasser und Energie, Dozent an der Universität Siegen, arbeitet seit 11 Jahren als Politikberater und Manager für Infrastrukturprojekte in Afghanistan
  • Benafsha Mirbacha – Expertin für Wasserdiplomatie und regionale Zusammenarbeit, zivilgesellschaftlicher Aktivist mit umfassender Erfahrung in Forschung und Anwaltschaft
  • Mujib Ahmad Azizi – Forscherin in der afghanischen Forschungs- und Evaluierungseinheit, mit besonderem Schwerpunkt auf Wassermanagement

Die Veranstaltung wird moderiert von:

  • Teresa Inclán – Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein
  • und Prof. Florian Dünckmann – Universität Kiel, Fachbereich Geographie

Die Podiumsdiskussion findet in englischer Sprache statt.

Software

Zur Durchführung der digitalen Podiumsdiskussion verwenden wir die Software „Zoom“.

Die Teilnahme kann einfach über einen Zugangslink im Webbrowser erfolgen (Zoom empfiehlt Google Chrome). Optional kann die Zoom-App hier für eine bessere Verbindungsqualität heruntergeladen werden. Ein Zoom-Konto ist nicht erforderlich, d.h. eine Anmeldung bei Zoom ist nicht erforderlich.

Hinweis: Nur wenn Sie über die Zoom-App teilnehmen, können Sie an den Umfragen teilnehmen (Umfragefenster werden im Webbrowser nicht angezeigt).

Datenschutz

Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in der Datenschutzdokumentation von Zoom.

Kamera und Mikrofon bleiben für den Betrachter ausgeschaltet. Sie können ihre Fragen gerne per Chat stellen (Schaltfläche „Q&A“).

Vom Veranstalter können anonyme Umfragen

Zugangslink

Bitte folgen Sie dem Link, um zur digitalen Podiumsdiskussion zu gelangen:

– Der Zoom-Link wird einige Tage vor der Veranstaltung zur Verfügung gestellt –

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie sich anmelden, werden Sie gebeten, einen Namen einzugeben. Leider können wir diese Aufforderung nicht von Zoom abschalten. Für eine anonyme Teilnahme empfehlen wir die Eingabe eines Synonyms.

Bildquelle: Responding to UN appeals for drought and conflict relief, which last year included food supply to 32,000 affected students in Oruzgan. Mazar, Afghanistan 2002. Photo: Stephen Dupont